Nach einer ruhigen Nacht ohne unsere grossen Kämpfer, starteten wir den Tag mit einem gemütlichen Frühstück und etwas Muskelkater. Um unsere Kräfte und Geschicklichkeit zu messen und den Römer zu unterhalten, veranstalteten wir eine römische Olympiade. Gladiatorenkämpfe, Wagenrennen, Löwenkämpfe und Steinweitwurf sind unsere Disziplinen, welche wir in Gruppen bestritten.

Nach dem Mittagessen trudelten auch die Grossen von ihrer Wanderung wieder ein, wir empfingen sie mit Applaus. Sie waren jedoch total müde und erschöpft und gönnten sich eine kalte Dusche (welche sie auch wirklich nötig hatten nach ca 35 Kilometern).

Der verletzte Römer hatte eine gute Idee, welche er aus dem alten Rom kennt. Wellness mit Sauna soll unsere Kräfte wieder stärken! Gesagt getan, wir bauten uns aus Blachen einen Berliner und dichten diesen mit Plastik ab. Es wurden grosse Steine im Feuer erhitzt, in den Berliner getragen und mit Wasser übergossen. Da das Wetter die gesamte Woche sehr schön war, gab es heute ein richtiges Gewitter mit starkem Regen. Wiesen standen unter Wasser und ein Bach floss durch das Küchenzelt. Das verdarb uns jedoch keinesfalls die Laune, einige Kids plantschten in den Pfützen und rannten durch den Regen. Am Abend machten wir uns zusätzlich Gesichtsmasken mit Gurken und Quark , massierten uns gegenseitig und lackierten die Fingernägel . 

10.Juli - Rückkehr grosse Wanderung/ Wellnessabend

Zweiter Tag der grossen Wanderung

Nach einer sehr bequemen Nacht im Tipi Dorf und ein paar Scheiben Brot haben wir den 2. Teil der Wanderung begonnen. Zu beginn ging es hauptsächlich Bergab, bei der Stockhütte legten wie eine kurze Pause ein. Als wir am Fusse des Berges angekommen sind wanderten wir weiter bis ans andere Ende des Dorfes Emmetten. Dort angekommen wurden wir von der Küche des Lagers mit Würsten und Kartoffelsalat verwöhnt. Nach der Stärkung zogen wir weiter über teils sehr strenge Wanderweg-partien mit viel auf und ab. Als der strengste Teil der Wanderung geschafft war, konnten wir das Tempo wieder nach oben anpassen. Trotz kurzer Verirrung im Wald (weil wir den Weg nicht mehr gefunden haben) kamen wir alle mehr oder weniger Heil im Lager an und genossen eine schöne Begrüssung der Kinder.

Es war eine sehe strenge Wanderung aber die Anstrengung hat sich auf jeden Fall gelohnt.

BILDER